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Rote Beete & Makrele auf Körnercrackern


Makrele & Rote Beete auf Körner-Cracker

Das ursprüngliche Rezept stammt von Nigel Slater, er hat es 2018 im Guardian in der einer seiner Kolumnen mit dem Titel “Christmas Tipples and Nibbles” veröffentlicht. Diese rustikal anmutenden Häppchen zum Aperitif sind meine Favoriten nicht nur zu Weihnachten, sondern in der kalten Jahreszeit überhaupt. Die Cracker bestehen fast nur aus Samen und Körner wie eine Meisen Bällchen. Das Mehl dient nur als eine Art Kleber damit die Körner zusammenhalten. Es ist die Mühe wert sie selbst zu backen und keine gekauften zu verwenden. In einem luftdichten Behälter halten sich die Cracker über mehrere Tage.

Ein Sekt mit einem Schuss Granatapfelsirup oder eine Flasche rosa Crémant passt nicht nur farblich sehr gut.

Die Menge reicht für 12 Personen mit Drinks:

  • Mehl 75g
  • Haferflocken 20g
  • grobes Meersalz 5g
  • Sesamkörner 60g
  • Kürbiskerne 60g
  • Sonnenblumenkern 50g
  • Oliven- oder Sonnenblumenöl 50ml
  • 150ml kochendes Wasser

Für die Crème aus Rote Bete und Makrele:

  • Fleisch von einer ganzen Makrele
  • Crème Fraîche 2 Esslöffel
  • Meerrettich 1 Esslöffel
  • 1 Bund Dill gehackt
  • 1 große rohe Rote Beete grob geraspelt


Ofen auf 150C (Umluft) vorheizen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Das Mehl, Salz und die Körner in eine Schüssel geben. Öl und 150ml kochendes Wasser hinzugeben und zu einem Teig verrühren. Den Teig am besten mit einem Spatel auf das Backpapier möglichst dünn ausstreichen. Es sollte eine Fläche von circa 30 x 40 cm ergeben. Mit dem Spatel zeichne ich parallele Linien in den Teig, die später als Sollbruchstellen fungieren und das Zerteilen in einzelne Cracker erleichtern.

60 Minuten bei 150°C backen.

Die Haut und die Gräten von der Makrele entfernen und mit einer Gabel in einer Schüssel etwas zerteilen. Falls es noch Gräten geben sollte, lassen sich diese so leichter erkennen. Die Crème Fraîche und den Meerrettich unterheben, dann die Hälfte der geraspelten rote Beete und den Dill. Nicht zu stark mischen, sonst ergibt das einen einheitlichen rosa Brei. Die Fischstücke sollten erkennbar bleiben.


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