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Eingelegter Ingwer zum Sushi (Gari) home made


Für das Foto ist der selbst eingelegte Ingwer zur Rose drapiert. Seine zart rosa Farbe erhält er durch ein Stück Rote Beete, das mitgekocht wurde. Das kunstvolle Arrangement täuscht darüber hinweg, dass ich eingelegten Ingwer zum Sushi esse wie Salat und nicht nur als kleine Dekoration auf dem Teller gerne sehe. Wegen des großen Konsums stelle ich ihn nun selbst her und bin überrascht, wie einfach das ist.  Der selbst eingelegte Ingwer schmeckt frischer und schärfer, außerdem enthält er abgesehen vom Reisessig keine Konservierungs- und Zusatzstoffe.

Überhaupt ist es nicht schwer, Sushi selbst herzustellen. Vor allem wenn man einen Reiskocher mit Sushi-Taste hat. Der Reis wird mit Reisessig und etwas Zucker gewürzt. Das Aufrollen erleichtert eine Silikon-Backmatte, die auf die Größe der traditionellen Bastmatte geschnitten wurde.

Eingelegter Ingwer (Gari)

  • Ingwerwurzel dünn gehobelt, etwa 2 Hände voll
  • 120 ml Reisessig
  • 240 ml Wasser
  • 2 gehäufte Esslöffel weißer Zucker
  • optional: Wer eine rosa Farbe erreichen möchte, kocht ein Stück rohe Rote Beete mit.
  • steriles Einmachglas mit Deckel

Ingwer schälen und möglichst dünn gegen die Faser hobeln.

Ingwerscheiben in einen säureresistenten Topf geben (möglichst mit Emaille beschichtet, kein Aluminium). Mit Wasser, Essig und Zucker 5 Minuten sprudelnd kochen lassen.

Wer den Ingwer nur zart rosa haben möchte, sollte jetzt die Rote Beete entfernen. Die Ingwerscheiben in das Einmachglas füllen und mit dem Essigwasser begießen, bis die Scheiben vollständig bedeckt sind und auskühlen lassen.

Der eingelegte Ingwer ist im Kühlschrank 2 Wochen haltbar.

Nützlicher Helfer: Emaillierter Topf hier mit japanischem Reisessig


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